Autor, Regie, Kamera: Gary Krosnoff, Matthias Kopfmüller Kamera: Sussana Knotz Fotos: Wolf Wichmann Screenshots: by Doclights GmbH Hamburg Rechte bei Doclights GmbH Hamburg
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Deutschland unter Wasser

Wildes Deutschland – Unbekannte Tiefen

Teil 1: Von den Alpen bis zum Mittelgebirge

Deutschlands Binnengewässer, unsere Flüsse, Bäche und Seen sind ein farbenprächtiges und teilweise noch völlig unbekanntes Refugium unserer Natur. Kaum ein Gewässer gleicht dabei dem anderen. Ein magischer Blick in die Tiefe verschafft den Einblick in bizarre und bis dahin oft noch völlig unbekannte Welten. Vom Mikrokosmos millionenfach tanzender Kleinstorganismen, über exotische Fremdeinwanderer bis hin zu den Giganten der Tiefe – Stör und Waller, die größten Süßwasserfische der Erde.

Eine außergewöhnliche Expedition führt den Zuschauer von den schneebedeckten Gipfeln und Gletschern der Alpen über Deutschlands Mittelgebirge bis an die Nordsee und zeigt das vielleicht farbenprächtigste Bild von Deutschlands heimischer Natur, mit Sicherheit aber das Unbekannteste unserer heimischen Wasserwelten.

Die Reise beginnt am Watzmann. Winzige Tropfen lösen sich jedes Jahr von der Decke der Eiskapelle, vereinen sich zu Rinnsälen, um anschließend rauschend die Fahrt ins Tal als Eisbach anzutreten. Ebenso der Röthbach, gespeist durch Unmengen von Schmelzwasser, stürzt als Deutschlands höchster Wasserfall 475 m in die Tiefe, um am Fuße des Bergmassivs einfach zu versickern.

Wir tauchen mit ein, um im Berchtesgadener Königssee in ein faszinierendes Universum zu gelangen. Die Schönheit der Unterwasserwelt ist atemberaubend. Hecht, Barsch und Elritzen laden zu sich ein, um einen Blick in ihre „Märchenwelt“ zu erhaschen. Die Reise führt mit dem Lauf des Wassers weiter hinab ins Tal, teils über.- und teils unterirdisch. Die nächste Station ist Deutschlands tiefster See, der Bodensee und seine Bewohner wie der Riesenwaller, der mit bis zu 3 Metern Länge Ehrfurcht hervorruft. Neben der Marienschlucht taucht die Kamera ab, um fernab von jeglichem Sonnenlicht den Blick auf Deutschlands größten Schiffsfriedhof im Binnenland freizugeben. Paarung und Brutflege aber auch die Jagd stehen im Frühjahr nun im Mittelpunkt der Bewohner. Anschließend geht es hinauf in den Schwarzwald, wo der Schluchsee und die artenreiche Wutachschlucht als Deutschland längster Canyon mit ihren Geheimnissen aufwarten. Die schwäbische Alb mit den unzähligen Karsthöhlen, entstanden und ausgewaschen durch das Wasser, welches sich unterirdisch seinen Weg seit Millionen von Jahren bahnt, bietet dem Zuschauer eine Welt wie von einem anderen Stern. Auch der Altrhein, der als Amazonas Deutschlands seine prächtige Unterwasserwelt öffnet, lässt fast daran zweifeln, dass das wirklich unser Land ist, welches so unglaubliche Plätze beherbergt. Schillernde und farbenprächtige Bakterienteppiche, die sich im Herbst auf dem Grund des Rheins bilden, lassen an einen Blick in eine entfernte Galaxie denken, surreal und wunderschön. Und so endet der erste Teil im Winter unter einer geschlossenen Eisdecke, die sich schützend über die nun ruhenden Bewohner des Wassers legt, und macht Lust auf den zweiten Teil, der hinauf in Deutschlands Norden führt, wo eine ganz andere Unterwasserwelt wartet.

Teil 2: Vom Harz bis an die Nordsee

Unsere heimischen Gewässer sind die vielleicht geheimnisvollsten Biotope in ganz Deutschland. Mit ihrer Vielfalt an Tier und Pflanzenarten und ihrem Zusammenspiel mit Mikroorganismen und unterschiedlichsten Bedingungen ergeben sich interessante und faszinierende Lebensgemeinschaften. Die unbändige Kraft des Wassers formt das Leben

und baut so immer wieder neue Landschaften auf. In Flüssen wie der Elbe sind die großen Wanderfische wie Lachs oder Stör längst wieder heimisch und beginnen ihre Reise um ihre angestammten Laichplätze aufzusuchen. Eine außergewöhnliche und oft auch gefährliche Reise von den Mittelgebirgen bis an die Nordsee. Eine Reise, die uns neue Einblicke in eine bis dahin oft verborgen gebliebene Welt gewährt.

Der Winter hält die Mitte Deutschlands fest im Griff. Das Leben unter Wasser ist durch eine Eisdecke zur Außenwelt abgeschlossen und seine Bewohner halten Winterruhe. Das sonst so rauschende Wasser hängt wie versteinert als wunderschöne Skulpturen von den Zweigen der Uferböschung und glitzert wie Diamanten im Sonnenlicht. Endlich erlöst das Tauwetter das Leben aus seiner Starre und erste Begegnungen über wie unter Wasser läuten den Frühling ein. Die schwarzen Augen der Vulkaneifel oder die schneebedeckten Wasserräder des Harzer Treppenregals kommen in Bewegung. Die Kamera zwängt sich durch die schmalen Tunnel, die den Harz kilometerweit durchziehen und Heimat für Frosch und Lurch bieten. Tausende von Kaulquappen beginnen ihre Reise in den Tümpeln und schießen teilweise den Harz in wilden Bächen hinab zu ihrem Bestimmungsort. Auch unterirdisch, in durch Millionen von Jahren durch das Wasser geformten Tropfsteinhöhle lebt ein fabelhaftes Wesen in völliger Dunkelheit, der Grottenolm. Die Reise geht weiter gen Osten, wo über Jahrzehnte der Mensch durch Raubbau an der Natur in riesigen Tagebauten Kohle der Erde entriss, hat sich nun die Natur ihren Platz zurückerobert. Unter Wasser sind dennoch Spuren des menschlichen Treibens in den gefluteten Tagebauten und Steinbrüchen sichtbar. Ein Mix aus Industrieromantik und wunderschönen Naturperspektiven. Weiter nördlich in den flacheren Teilen Deutschlands neben der Elbe werden jährlich durch das natürliche Hochwasser ganze Wiesen zu Seen und bieten Zugvögeln, Insekten und Amphibien einen wichtigen Lebensraum. Auch das urzeitlichste Tier unserer Erde der Triops beginnt hier nach Jahren des Verweilens sein dann doch kurzes Leben und tanzt fast schon befremdlich durchs Flachwasser. Die Mecklenburger Seenplatte bietet dann einen ganz anderen Einblick in seine Unterwasserwelt. Durch die Eiszeit geschaffen liegen unzählige Seen dicht an dicht und bieten mit ihrem riesigen Fischvorkommen die Grundlage für Seevögel wie Adler oder Rohrdommel. Aber auch für den Menschen sind die Seen Existenzgrundlage, der gelernt hat dieses riesige Biotop im Gleichgewicht zu halten und es nicht auszubeuten. Über die Burgen des Bibers hinweg führt die Reise zurück zur Elbe, wo auch der Mensch den Versuch gestartet hat den ausgestorbenen europäischen Stör wieder anzusiedeln. Ein aufwendiges und langfristiges Vorhaben. Zu tausenden werden die jungen Fische in den Nebenarmen der Elbe ausgesetzt, in der Hoffnung das einige in 18 bis 20 Jahren zu ihren Laichplätzen zurückkehren. Vorher allerdings müssen sie den Gefahren von Stellnetzen, Schleusen, Wehren, Schiffsschrauben oder Jägern trotzen um am Ende hindurch durch die Hafenstadt Hamburg in die deutsche Bucht der Nordsee zu gelangen. Die Reise endet bei Helgoland, dem nordwestlichsten Teil Deutschlands.

Modernste Unterwasserkameratechnik sowie Kran und Flugaufnahmen hinterlassen den Eindruck, das der gewagte Blick unter Wasser quer durch das Land ein völlig neues, unbekanntes und faszinierendes Bild zeichnet, was man so wohl kaum erwartet hätte. Deutschlands unbekannte Tiefen

 

https://www.youtube.com/watch?v=xgkHUoZqD5U

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/expeditionen_ins_tierreich/Wildes-Deutschland-Unbekannte-Tiefen-Von-Alpen-zum-Rhein,sendung359672.html

Autor, Regie, Kamera: Gary Krosnoff, Matthias Kopfmüller

Kamera: Sussana Knotz

Fotos: Wolf Wichmann

Screenshots: by Doclights GmbH Hamburg

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